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Peti­tion for­dert erneute Teil­nahme Liech­tens­teins an PISA-Studien

21. September 2026
(Foto: PD)

Am 18. September 2026 wurde beim Landtag die Petition «In die gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft investieren» eingereicht. Das Ziel der Petition: Eine erneute Teilnahme Liechtensteins an den internationalen PISA-Studien der OECD zu prüfen und anzustreben.

Die PISA-Studie ist eine internationale Vergleichsstudie der OECD, bei der die Kompetenzen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften untersucht werden. «Während sämtliche EU-Staaten sowie die EWR-Länder Norwegen und Island an den Studien teilnehmen, verzichtet Liechtenstein seit 2012 auf eine Teilnahme», hält Petitionär Reinhard Walser in seinem am Freitag eingereichten Vorstoss fest. Er argumentiert, dass internationale Leistungsvergleiche wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des Bildungswesens liefern und eine wertvolle Investition in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft des Landes darstellen. Bildungssysteme könnten sich nur dann erfolgreich weiterentwickeln, wenn sie sich regelmässig mit internationalen Standards messen. «Entsprechend soll im Sinne einer erfolgreichen Zukunftsentwicklung Liechtensteins die Vorteile eines Mitmachens an den PISA-Studien in Erwägung gezogen und eine erneute Teilnahme angestrebt werden», so der Petitionär.

Über die Petition wird der Landtag voraussichtlich in der kommenden Sitzung am 30. September 2026 beraten.

Via Petition können sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen an den Landtag wenden. Die Petition ist schriftlich und mindestens von einer Petentin bzw. einem Petenten zu unterzeichnen. Die Behandlung im Landtag findet statt, wenn sich ein Abgeordneter dazu zu Wort meldet. Mittels Mehrheitsbeschlusses kann der Landtag Petitionen «zur geeigneten Verfügung» an die Regierung oder an Kommissionen überweisen bzw. andere geeignete Massnahmen beschliessen.