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DpL reicht Inter­pel­la­tion betref­fend Inklu­sion, Beschu­lung und staat­liche Verant­wor­tung bei Kin­dern mit beson­derem Bil­dungs­be­darf ein

12. Mai 2026
(Foto: PD)

Die DpL hat am Dienstag, 12. Mai, eine Interpellation betreffend Inklusion, Beschulung und staatliche Verantwortung bei Kindern mit besonderem Bildungsbedarf in Liechtenstein eingereicht.

Laut den Interpellanten gehört die Sicherstellung einer kindgerechten Bildung zu den wichtigsten Aufgaben des Staates, gerade bei Kindern mit medizinischen Diagnosen oder besonderem Förderbedarf würden sich jedoch zunehmend Grenzen im bestehenden System zeigen. So berichten Eltern, dass Inklusion in der Praxis oft nicht funktioniert und dass ihre Kinder psychisch darunter leiden würden.

Bereits im November 2024 wurde dazu ein von allen Parteien unterstütztes Postulat eingereicht, das bis heute unbeantwortet ist. Damit nun transparent aufgezeigt werden kann, wie der Bildungsauftrag zwischen Inklusion, Kindeswohl und den Grenzen des Systems umgesetzt werden kann, stellen die Interpellanten 43 konkrete Fragen an die Regierung.

Die Interpellation wird voraussichtlich in der Juni-Landtagssitzung behandelt.